Montag, 21. dezember 2009 1 21 /12 /2009 21:01
Manche Zeiten verdichten sich. Dann kommt alles zusammen und alles auf einmal. Und man kommt selbst nicht hinterher. So diese drei Wochen...

Alles auf den Triumph gesetzt, Arzt geworden, ich warte seit 20 Jahren! Und dann nicht geschlafen bis der Zug mich in das Morgengrauen zu den Interviews in der Ferne ausspuckt. Leicht surreale Selbstsicherheit, nette Menschen und Respekt. Aufbruchstimmung, wie bei mir. Und tatsächlich soll diese Ferne meine neue Nähe werden. Tage dort und in anderen Kliniken, mehr oder weniger angenehm, spannende OPs, lange Zugfahrten, auf jeden Fall anstrengend. Abwägen, verhandeln... und wenn Sie noch Gesprächsbedarf haben, rufen Sie mich an! Zurück und in mein neues Jahr gerutscht. Am nächsten Tag meines Lehrers Habil-Feier und gleich die Antrittsvorlesung. Freude. 24 Stunden später meine Arbeit eingereicht. Zufriedenheit. Und dann die Entscheidung, wir gehen, so wunderbar Berlin auch ist. Unseren letzten Gottesdienst gefeiert, das letzte unsere. Aber gerockt! Und die Lichter gehen aus... Der Schnee und die Eiseskälte geben ihren Zauber dazu.

Hinter allem das neue Paradigma. New lights turned on.
von gil
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Sonntag, 22. november 2009 7 22 /11 /2009 20:57
ganz großes Kino!  :)

von gil
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Donnerstag, 5. november 2009 4 05 /11 /2009 23:06
Manchmal tut untertauchen gut. Vom Beckenrand abstoßen, sich lang strecken und nur Wasser rundherum. Und gar nichts hören,  kein Antworten-müssen, ohne Wahrung der Form und nur mit sich selbst. Fundamentales bemerken: Das eigene Atmen, der Herzschlag, die Muskeln wie sie schwächer werden.



Dass wir für uns sein düfen, dass wir zusammen sein dürfen. Wie wir es wollen. Life is great!
von gil
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Dienstag, 3. november 2009 2 03 /11 /2009 17:24











lovely!
von gil
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Sonntag, 1. november 2009 7 01 /11 /2009 17:07
Habe unvorbereitet alte Freunde auf der Party getroffen... und sie werden! Unfassbar, wie sehr wir werden. Einer strahlt wie eh und je (das nur nicht verlieren! Auch jetzt beim Arbeiten nicht.) und lernt Kinder rauszuholen, wenn sie nicht von alleine kommen. Große Pläne, Frauendoktor. Ein anderer sucht sich jetzt was aus, anfangen und sehen, das gefällt mir. Fang mit Schneiden an! Und dabei werden, was man noch nicht weiß - was man ist. Und der Feierer geht weg, in die entfernte kleine Stadt. Soll ich nachkommen? Du am Bauch, ich am Kopf? I don't know.

Das schöne am Werden ist, dass man noch nicht weiß, was es wird!
von gil
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